Unser Weg - über Ideen und Lebenswege

Als Musikerkind gehörte Übersiedeln, Einrichten und Gestalten schon früh zu meinem Leben. Im Schnitt jedes Jahr wurde die Wohnung, die Stadt und die Schule gewechselt. Neben aller Unruhe dabei, genoss ich auch die Bewegung, die Veränderung und das Ausbleiben von Stillstand, auch entwickelte sich dabei meine Liebe zur Architektur.

 

2004 verließ ich mit meinem ersten Lehrlingsgehalt das Elternhaus und lebte bis zu meinem Abschluss in einem wenige Quadratmeter großem WG-Zimmer. Anfangs sehr befremdlich, war ich bald überrascht wie wenig Raum man benötigt um glücklich zu sein- schnell hatte ich also den Traum eines eigenen Minihauses.

Seit damals verfolgte ich gespannt die Entwicklung der "tiny houses" aus den USA und die ersten europäischen Umsetzungen von "Containerhouses".

Vier Jahre später saß ich beim ersten Containerhaus-Hersteller Österreichs, doch ganz überzeugt hatte es mich nicht. Also zog ich weiterhin in Miete von Tirol nach Wien und später nach Vorarlberg, lebte in Wohnungen und Häusern zwischen 25 und 160 Quadratmetern. Dabei lernte ich viel über sinnvollen aber auch überflüssigen Raum, persönliche Rückzugsorte, gute Einteilungen und auch schlechte Lösungen. Zuletzt wohnte ich mit meiner Freundin in einem sehr schönen 80m² Architekten-Haus in den Vorarlberger Bergen.

2014 zog es mich zurück zu meinen Wurzeln, in die Tiroler Landeshauptstadt. Doch bei den herrschenden Mietpreise wusste ich schnell- es kommt nur mehr Eigentum in Frage.

In der heutigen Zeit jedoch, wo man guten Jobs auch mal nachzieht und Lebenspartnerschaften leider nicht mehr ein Leben lang halten,

entwickelt sich Flexibilität und Mobilität zu einem starken Trend.

Das allgemeine Interesse für modularen Wohnbau und Minihäuser wächst rasant, doch wenige Anbieter tauchen wirklich ein in die Welt des Reduzierens ohne Verzicht. Sie sind nicht mit Herz und Seele dabei, fühlen sich nicht verbunden mit Ihren Kunden sondern bieten nur ein Produkt an in welchem sie selbst nie wohnen würden. Ich wollte es auch nicht, denn es sind wenig durchdachte, herzlose Häuser in kleinerer Ausführung. 

Deshalb begann ich 2014, mein eigenes Kleinhaus zu planen. Schnell merkte ich, wieviel Menschen meine Ansichten und Werte teilen und wie sehr der Immobilien-Markt nach einer neuen Lösung schreit. Neben meinem Beruf als Vertriebsingenieur begann ich daher meine RaumManufaktur aufzubauen und Ausbildungen im Immobilienbereich zu absolvieren, um nun als konzessionierter Bauträger zusammen mit meinem Team eine ganzheitliche Betreuung in diesem komplexen Bereich anbieten zu können.

Stolz bin ich vor allem darauf, unsere Kunden vom Erstgespräch bis zur Schlüsselübergabe persönlich zu betreuen und wirklich an der Hand zu nehmen,

denn nichts hätte ich mir sehnlicher gewünscht, als ich noch selbst der Kunde war.

Mein Name ist Julian Fischer, ich bin Gründer und Inhaber von Julians RaumManufaktur

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